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Rufnummernmitnahme abgelehnt
Bei einer abgelehnten Festnetzportierung vergleichst du zuerst die Kundendaten beim alten und neuen Anbieter. Die Bundesnetzagentur nennt übereinstimmende Angaben als Voraussetzung. Korrigiere den Portierungsauftrag über den neuen Anbieter und lass dir den Ablehnungsgrund bestätigen.
Aktualisiert am . Redaktion: Klugscheißerei. So arbeiten wir
Mechanik
Die Bundesnetzagentur nennt für die Rufnummernmitnahme übereinstimmende Kundendaten. Vergleiche deshalb Name, Anschrift, Geburtsdatum und die zu portierende Rufnummer genau mit dem Vertrag beim bisherigen Anbieter. Schon eine andere Schreibweise kann eine erneute Prüfung auslösen. Ob sie in deinem Fall tatsächlich der Grund war, ergibt aber nur die konkrete Begründung der Anbieter.
Der neue Anbieter leitet den Wechsel. Nach § 59 TKG müssen alter und neuer Anbieter zusammenarbeiten und die Mitnahme nicht verzögern oder missbrauchen. Wenn du den Vertrag bereits gekündigt hast, kannst du die Festnetzmitnahme noch bis zu einem Monat nach dem Vertragsende beantragen. Eine Rufnummer mit Ortsvorwahl bleibt an einen bestimmten Standort gebunden.
Die Mitnahme selbst darf dir nicht direkt berechnet werden. Erfolgt die technische Aktivierung nicht spätestens am folgenden Arbeitstag, kann bei einem vom Anbieter verursachten Verzug eine Entschädigung von 10 Euro pro Tag verlangt werden. Rufnummer mitnehmen erklärt die normale Frist und den Ablauf.
§ 59 Abs. 1, 5, 6 und 7 TKG: Leitung durch den aufnehmenden Anbieter, Standortgrenzen, Antrag bis einen Monat nach Vertragsende, Aktivierung und keine direkten Entgelte. Bundesnetzagentur, Anbieterwechsel und Umzug: Kundendaten müssen übereinstimmen.
Stand 6. November 2026
Bei „Rufnummernmitnahme abgelehnt“ folgt diese Reihenfolge: Fordere beim neuen Anbieter den genauen Ablehnungsgrund und das betroffene Feld an. Vermute keinen Grund aus einer allgemeinen Fehlermeldung. Danach Vergleiche Name, Anschrift, Geburtsdatum, Kundennummer und alle zu portierenden Rufnummern mit der letzten Rechnung des alten Anbieters. Anschließend Gib die korrigierten Daten an den neuen Anbieter. Er führt den Portierungsauftrag und stimmt den Termin mit dem abgebenden Anbieter ab. Danach Bewahre Ablehnung, Korrektur und neue Bestätigung auf. Kündige den alten Anschluss nicht noch einmal mit einem anderen Termin. Zum Schluss Wenn der Wechsel weiter scheitert, wende dich zunächst mit dem vollständigen Sachverhalt an beide Anbieter. Danach kannst du die Hinweise der Bundesnetzagentur zur Beschwerde oder Schlichtung prüfen.
Beispiel: Am 15. Januar 2027 wird die Mitnahme abgelehnt. In deinen Unterlagen weicht die Schreibweise im Portierungsauftrag von der Schreibweise im alten Vertrag ab. Du lässt den neuen Anbieter den Auftrag mit der Schreibweise aus dem alten Vertrag erneut prüfen.
So gehst du vor
- Fordere beim neuen Anbieter den genauen Ablehnungsgrund und das betroffene Feld an. Vermute keinen Grund aus einer allgemeinen Fehlermeldung.
- Vergleiche Name, Anschrift, Geburtsdatum, Kundennummer und alle zu portierenden Rufnummern mit der letzten Rechnung des alten Anbieters.
- Gib die korrigierten Daten an den neuen Anbieter. Er führt den Portierungsauftrag und stimmt den Termin mit dem abgebenden Anbieter ab.
- Bewahre Ablehnung, Korrektur und neue Bestätigung auf. Kündige den alten Anschluss nicht noch einmal mit einem anderen Termin.
- Wenn der Wechsel weiter scheitert, wende dich zunächst mit dem vollständigen Sachverhalt an beide Anbieter. Danach kannst du die Hinweise der Bundesnetzagentur zur Beschwerde oder Schlichtung prüfen.
Häufige Fragen
- Ist eine abgelehnte Portierung endgültig?
- Nein. Prüfe die konkrete Begründung und lasse den Auftrag mit den Vertragsdaten korrigieren. Die Mitnahme kann bei einem gekündigten Festnetzvertrag noch bis zu einem Monat nach dem Vertragsende beantragt werden.
- Welche Daten müssen übereinstimmen?
- Die Bundesnetzagentur nennt Name, Anschrift, Geburtsdatum und die zu portierenden Rufnummern. Übernimm die Angaben so, wie sie im bisherigen Vertrag stehen.
- Kann ich eine Festnetznummer an eine andere Adresse mitnehmen?
- Eine geografisch gebundene Rufnummer ist an einen bestimmten Standort gebunden. Bei einem Umzug musst du deshalb klären, ob die Nummer am neuen Standort zulässig ist.
- Was kostet die erneute Portierung?
- Für die Rufnummernmitnahme dürfen dir keine direkten Entgelte berechnet werden. Kosten für einen neuen Anschluss oder einen Tarif sind davon getrennt.
Quellen, abgerufen am 6. November 2026: § 59 TKG; Bundesnetzagentur, Anbieterwechsel und Umzug; § 56 TKG; Bundesnetzagentur, Internet und Telefon. Kein Rechtsrat.
Für deinen Fall sind außerdem DSL-Anbieter wechseln, Online kündigen: Button und E-Mail und Mindestlaufzeit: höchstens 24 Monate relevant.
Für deinen Fall sind außerdem Kupfernetz-Abschaltung relevant.